Musikgeschichten
Sommersong: "Summer Sweat"
„Summer Sweat“ von Hannah Cohen ist keine Tropenparty, kein glitzernder Pooltrack, sondern ein sinnlich flirrendes Porträt jener Momente, in denen Sommer nicht nur draußen, sondern tief unter der Haut passiert. Die in Kalifornien geborene und in New York gereifte Sängerin, einst als Model und Muse gefeiert, schafft mit ihrer Musik eine ganz eigene Ästhetik: sinnlich, melancholisch und dabei immer sehr körperlich.
Im Gespräch mit Keziah Jones
Gerald Travnicek im Gespräch mit Keziah Jones: Gitarrist, Sänger, Songwriter und Schöpfer des „Blufunk“, seiner unverwechselbaren Mischung aus Blues, Funk, Rock und Soul.Seit seinem internationalen Durchbruch in den frühen 1990er-Jahren begeistert er mit virtuosem Gitarrenspiel und charismatischer Bühnenpräsenz. Von den Straßen von Paris auf die Bühnen der Welt.
Im Gespräch mit Adi Oasis
Am 8. Juli ist Adi Oasis im Rahmen des Blue On Green Festivals in der Wiener Arena zu sehen. Wir haben vorab mit ihr telefoniert!
Im Gespräch mit Chopper Reed (Fat Freddy's Drop)
Seit über zwei Jahrzehnten zählen Fat Freddy's Drop zu den spannendsten Live-Bands der internationalen Musikszene. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Dub, Reggae, Soul, Jazz und elektronischen Sounds begeistern sie Fans auf der ganzen Welt. Anlässlich ihres bevorstehenden Konzerts in Wien sprechen wir mit Chopper Reed über die besondere Energie ihrer Live-Auftritte, die Entwicklung der Band über die Jahre, was das Publikum bei ihrem Auftritt erwarten darf und was dieser riesige Oktopus auf ihrem Promo Foto zu bedeuten hat. Ein Gespräch über Musik, Kreativität und die Magie des Moments auf der Bühne.
Interview - Ady Croasdell
Wenn man über Northern Soul spricht, darf man den Namen des Briten Ady Croasdell nicht vergessen. Mit seinen knapp 100 Compilations für Kent Records, hat er zu einem großen Teil ultrarare Soulsingles einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Ady Croasdell ist zweifellos ein Schlüsselbegriff in der Northern Soul-Szene und gehört zu den Mitbegründern des legendären 6T's Rhythm and Soul Club.
Pop als Safe Space
Popmusik wurde lange belächelt. Zu emotional, zu laut, zu feminin, zu massentauglich. Aber vielleicht war Pop nie bloß Unterhaltung. Vielleicht war Pop für viele Menschen vor allem eines: ein Ort, an dem sie sich zugehörig fühlen konnten.
Im Gespräch mit Adrian Sherwood
Kaum ein Produzent hat die Klangsprache moderner Bassmusik so nachhaltig geprägt wie Adrian Sherwood. Seit den späten 1970er-Jahren bewegt sich der Londoner zwischen Dub, Reggae, Post-Punk, Industrial und elektronischer Musik und hat dabei einen völlig eigenen Sound geschaffen: roh, experimentell und radikal offen für Grenzüberschreitungen. Mit seinem Label On-U Sound wurde Sherwood zu einer Schlüsselfigur der britischen Underground-Kultur und arbeitete mit Künstlern wie Lee Scratch Perry, Depeche Mode, Nine Inch Nails, The Slits oder Primal Scream zusammen.
Wann wurde eigentlich alles Pop?
Früher war Pop vielleicht noch leichter zu erkennen. In den 60ern und 70ern bedeutete Pop vor allem eingängige Songs, große Refrains und Radiohits. Die Motown Ära rund um Diana Ross brachte Soul und Groove in die Wohnzimmer der Welt und machte Popmusik erstmals wirklich global. Gleichzeitig entstand dahinter eine riesige Industrie. Labels bauten Stars gezielt auf, Songs wurden in regelrechten Hit Fabriken geschrieben.
Im Gespräch mit Eddie Piller
Geboren mitten in der Mod-Szene des Londoner East Ends, war Musik für ihn eigentlich von Anfang an vorprogrammiert. Seine Mutter leitete sogar den Fanclub der legendären Band Small Faces. In den frühen 80ern gründete Eddie erst ein eigenes Fanzine und Label, bevor er bei Stiff Records landete und als Manager und Produzent die ersten Schritte des James Taylor Quartet begleitete.

