Buchkultur
Der Krieg ist anderswo. Russland von innen
Autorin: Tatiana Țîbuleac
erschienen im Hanser Verlag
Eigentlich ist schon der erste, verhältnismäßig kurze Teil über den desertierten Wagner-Söldner Andrej Medwedew genug Stoff für ein ganzes Buch
Schlag zu, sagt das Glück
Autorin: Tatiana Țîbuleac
erschienen im Aufbau Verlag
Heute bringe ich einen sehr dichten Roman mit, in dem man sich – ähnlich wie in den Wirren des Lebens –, erst einmal zurecht finden muss:
Tokyo Girls Club
Autorin: Asako Yuzuki
erschienen im Verlag Blumenbar
Schon seit längerem zeichnet sich ein Japan-Trend ab, der auch so bald nicht aufzuhören scheint. Das Gute daran: Wirklich tolle Literatur, die zur Zeit zuhauf übersetzt wird.
Meistens bleibt die Frau ja zu Hause
Autor: Banu Mushtaq
erschienen im Verlag Kjona
Wenn Literatur Lebensrealitäten zeigt, mit denen man sonst nicht in Berührung kommt, dann wird sie politisch.
john of john
Autor: Douglas Stuart
erschienen im Verlag Hanser Berlin
Ein wahres Leseerlebnis, das man gerne in die Länge ziehen möchte, damit es nicht aufhört
An den Rändern
Autorin: Elena Ferrante
erschienen im Suhrkamp Verlag
Mit dem Erscheinen ihres Debütromans hat Elena Ferrante schon im Jahr 1992 beschlossen, anonym zu bleiben. So ist es also nicht sie selbst, sondern eine Schauspielerin, die im November 2021 für Ferrante die Umberto Eco-Vorlesung in Bologna hält.
Mein wahrer Name ist Elisabeth
Autorin: Adèle Yon
erschienen im Berlin Verlag
Die eigene Familiengeschichte aufarbeiten, man kennt es. Die unzähligen Textseiten, die daraus entstehen – die oft aber für Außenstehende nur so halb von Interesse sind.
luft nach unten
Autorin: Tamara Štajner
erschienen im Zsolnay Verlag
Es gibt diese Bücher, die man einerseits nicht weglegen möchte und von denen man sich aber andererseits wünscht, dass sie nie enden mögen. »Luft nach unten« von Tamara Štajner ist so eines.
ausgebrannt
Autor: Petr Šesták
erschienen in der parasitenpresse
Vergangene Woche durfte ich Tschechien, dem Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, einen Besuch abstatten. Dabei habe ich viele ausgesprochen interessante Autor:innen aus unserem Nachbarland kennengelernt: Einer davon ist Petr Šesták


