Buchkultur
eine hymne an das leben
Autorin: Gisèle Pelicot (mit Judith Perrignon)
erschienen im Piper Verlag
Es ist der großen literarischen Kraft zu verdanken, dass ich Gisèle Pelicots »Eine Hymne an das Leben« nicht mehr aus der Hand legen konnte.
hitzetage
Autor: Oisín McKenna
erschienen im Residenz Verlag
In diesem Roman habe ich nicht nur meinen Lieblingssatz des Jahres gefunden, sondern auch so etwas wie eine Lieblings-Lebensanschauung … Nämlich: »Jeder muss sich selbst grundsätzlich als gut begreifen, als Held seines eigenen Lebens"
Unerwidert lieben. Eine philosophische Tröstung
Autorin: Miriam Metze
erschienen im mairisch Verlag
Miriam Metze liebt viel: Laufen, das Radio, ihren Sohn, die Philosophie. Und in ihrem philosophischen Sachbuch liebt sie es, der unerwiderten Liebe auf den Grund zu gehen. Am Anfang ihrer Überlegungen beruft sie sich auf Milan Kundera.
Das gute Benehmen
Autorin: Molly Keane
erschienen im Kjona Verlag
Berühmte Persönlichkeiten zum Vorwortschreiben zu bewegen ist immer ein guter Schachzug, um einem in Vergessenheit geratenen Buch zu neuem Glanz zu verhelfen. So passiert bei dem Roman »Das gute Benehmen« der 1904 geborenen irischen Schriftstellerin Molly Keane.
Bin ich zu nett?
Autor: François Lelord
erschienen im Penguin Verlag
Ratgeber-Büchern gegenüber eine gewisse Skepsis an den Tag zu legen, ist bestimmt nie falsch. Außer bei diesem hier. Es gibt so Momente, da muss man kurz durchatmen und sich die Frage stellen: Wie geht Menschsein nochmal?
die späten tage
Autorin: Natascha Wodin
erschienen im Rowohlt Verlag
Es ist ein Lebensbericht, der auch traurig sein könnte, wenn nicht so viel Schönheit darin und in seiner Beschreibung läge: »Die späten Tage« von Natascha Wodin ist ein Text irgendwo zwischen Roman, Essay und Autobiografie.
Die kalten Nächte der Kindheit
Autorin: Tezer Özlu
erschienen im Suhrkamp Verlag
Vierzig Jahre nach dem Tod von Tezer Özlü lässt sie sich nun endlich in einer Neuübersetzung wiederentdecken. »Die kalten Nächte der Kindheit«, so der Titel ihres autobiografischen Werks, meint nicht allein das anatolische Klima.
Die Ausweichschule
Autor: Kaleb Erdmann
erschienen im park x ullstein Verlag
Manchmal gibt es Bücher, von denen man erst ein wenig später merkt, dass sie einem nicht aus dem Kopf gehen. Bei mir war das das Buch »Die Ausweichschule« von Kaleb Erdmann, es stand in diesem Jahr auch auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis.
Mein Freund Kim Jong-un
Autor: Keum Suk Gendry-Kim
erschienen im Avant Verlag
Die südkoreanische Comic-Zeichnerin Keum Suk Gendry-Kim lebt mit ihrem Mann auf der Insel Ganghwado, unweit der nordkoreanischen Grenze. Immer wieder knallen dort Übungsraketen ohrenbetäubend und in nächster Nähe und die Künstlerin fragt sich besorgt: Sollen wir nicht doch lieber auswandern?


