Fast Abend, immer noch hell
Autorin: Linea Maja Ernst
erschienen im Verlag S.Fischer
Endlich, endlich ist es Zeit für Sommerromane! An einem See in der warmfeuchten Wiese liegen und von einem scheinbar perfekten Mittsommernachtsidyll lesen – so in etwa stelle ich mir das vor.
What’s It Gonna Be?
Artist: Tom Funk
Label: Lazy Robot Records
Tom Funk liefert mit der Frage What’s It Gonna Be? den perfekten Soundtrack für die Tage des Jahres wo der Frühling langsam vom Sommer abgelöst wird. Der Londoner Produzent und Multiinstrumentalist lässt auf seinem neuen Album Neo-Soul, Funk, Hip-Hop und jazzige Cosmic-Soul-Elemente zu einem entspannten, aber detailreichen Gesamtbild werden. Die Referenzen reichen dabei von Marvin Gaye bis Lonnie Liston Smith, ohne je in bloßer Nostalgie stecken zu bleiben.
Iconic Funk Samples
„We Got the Funk“ - Alles dreht sich um diesen unverwechselbaren Musikstil, der nicht nur ganze Generationen geprägt hat, sondern auch eine unerschöpfliche Quelle an Sample-Material bietet. Ohne Funk wäre Samplebrösel um viele ikonische Originale ärmer - höchste Zeit also, dem Groove die Bühne zu überlassen.
Gewinne deinen Superfly Sommerurlaub!
Wir haben deinen Sommer gepackt. Einen Ort zum Aufblühen, eine schnittige Anreise, die leise Eindruck macht und Superfly Musik für jede Lebenslage. Kurz gesagt: alles, was ein perfekter Urlaub braucht - und alles, was du dafür tun musst, ist mitspielen.
Im Gespräch mit Adrian Sherwood
Kaum ein Produzent hat die Klangsprache moderner Bassmusik so nachhaltig geprägt wie Adrian Sherwood. Seit den späten 1970er-Jahren bewegt sich der Londoner zwischen Dub, Reggae, Post-Punk, Industrial und elektronischer Musik und hat dabei einen völlig eigenen Sound geschaffen: roh, experimentell und radikal offen für Grenzüberschreitungen. Mit seinem Label On-U Sound wurde Sherwood zu einer Schlüsselfigur der britischen Underground-Kultur und arbeitete mit Künstlern wie Lee Scratch Perry, Depeche Mode, Nine Inch Nails, The Slits oder Primal Scream zusammen.
Wann wurde eigentlich alles Pop?
Früher war Pop vielleicht noch leichter zu erkennen. In den 60ern und 70ern bedeutete Pop vor allem eingängige Songs, große Refrains und Radiohits. Die Motown Ära rund um Diana Ross brachte Soul und Groove in die Wohnzimmer der Welt und machte Popmusik erstmals wirklich global. Gleichzeitig entstand dahinter eine riesige Industrie. Labels bauten Stars gezielt auf, Songs wurden in regelrechten Hit Fabriken geschrieben.
Im Gespräch mit Eddie Piller
Geboren mitten in der Mod-Szene des Londoner East Ends, war Musik für ihn eigentlich von Anfang an vorprogrammiert. Seine Mutter leitete sogar den Fanclub der legendären Band Small Faces. In den frühen 80ern gründete Eddie erst ein eigenes Fanzine und Label, bevor er bei Stiff Records landete und als Manager und Produzent die ersten Schritte des James Taylor Quartet begleitete.
Wer bestimmt hier was?
Autorinnen:Assata Frauhammer, Claudia Weikert
erschienen im Verlag Beltz & Gelberg.
„Viele Menschen haben Macht, aber auf unterschiedliche Weise. Manche mehr, manche weniger oder nur in bestimmten Situationen. Und wer Dinge bestimmt, die andere betreffen, hat nicht nur Macht, sondern auch Verantwortung.“
Dawn Penn
Es gibt Stimmen, die sofort etwas auslösen. Wärme, Erinnerung, Haltung. Dawn Penn hat genau so eine Stimme. Eine, die Reggae Geschichte nicht nur begleitet hat, sondern mitgeschrieben hat.

