Album der Woche
Doctrine Of Love
Artist: Jalen N‘Gonda
Label: Daptone Records
Manchmal reichen nur wenige Sekunden, um zu wissen, dass etwas Besonderes beginnt. Genau dieses Gefühl stellt sich bei den ersten Takten von „Anyone In Love“ ein, dem Opener von Jalen N‘Gondas neuem Album "Doctrine Of Love". Ein Meisterwerk, nicht mehr und nicht weniger.
Distant Dreams
Artist: Faze Action
Label: Faze Action Records
Faze Action gehören seit den späten 90ern zu den spannendsten Namen zwischen House, Disco und Balearic Sound. Hinter dem britischen Duo stecken die Brüder Robin und Simon Lee, die sich über Jahrzehnte hinweg ihren ganz eigenen Stil aufgebaut haben. Ihre Musik klingt warm, organisch und ist tief verwurzelt in Jazz Funk, Soul und weltweiten Groove Einflüssen. Mit „Distant Dreams“ melden sie sich nun nach längerer Album Pause zurück und liefern eine Platte, die zeitlos und unglaublich leichtfüßig klingt.
What’s It Gonna Be?
Artist: Tom Funk
Label: Lazy Robot Records
Tom Funk liefert mit der Frage What’s It Gonna Be? den perfekten Soundtrack für die Tage des Jahres wo der Frühling langsam vom Sommer abgelöst wird. Der Londoner Produzent und Multiinstrumentalist lässt auf seinem neuen Album Neo-Soul, Funk, Hip-Hop und jazzige Cosmic-Soul-Elemente zu einem entspannten, aber detailreichen Gesamtbild werden. Die Referenzen reichen dabei von Marvin Gaye bis Lonnie Liston Smith, ohne je in bloßer Nostalgie stecken zu bleiben.
Meidling Discotheque
Artist: Graf Hadik & Erdem Tunakan
Label: Cheap Records
Eine nächtliche Fahrt durch ein anderes Wien. Schräg, elegant, ironisch und gleichzeitig tief im Club verwurzelt. Das Album "Meidling Discotheque" von Graf Hadik und Erdem Tunakan verbindet Nu Disco, Leftfield House und experimentelle Elektronik mit einem sehr eigenen Wiener Charme. I’m back baby…
There Is A Light
Artist: Lovetempo
Label: Bastard Jazz Recordings
Hinter lovetempo steht der Produzent und Multiinstrumentalist Mattie Safer, vielen vielleicht noch als Bassist der New Yorker Band ‘The Rapture’ bekannt. Mit diesem Projekt zeigt er eine andere Seite von sich. Weniger nervös, weniger kantig, dafür voller Groove, Wärme und Bewegung. In seiner Albumveröffentlichung “There is a Light” fließen Disco, Soul, House und organische Live-Elemente ganz selbstverständlich zusammen. Es ist Musik, die gleichzeitig nach Clubnacht, Sonnenaufgang und Wohnzimmer klingt.
Notícias De Puglia
Artist: Leo Middea
Label: Agogo Records
Leo Middea meldet sich mit seinem sechsten Album “Notícias de Puglia” zurück, übersetzt etwa “Nachrichten aus Apulien”. Ein Titel, der sofort Bilder entstehen lässt. Brasilianische Seele irgendwo in Süditalien, zwischen Fernweh und Heimatgefühl. Genau da bewegt sich auch Middea selbst. Geboren in Rio de Janeiro, seit Jahren in Europa unterwegs, hat er sich mit seiner warmen, offenen Art ein internationales Publikum erspielt. Seine Musik ist tief in Brasilien verwurzelt und gleichzeitig offen für Einflüsse aus aller Welt, persönlich, reisend und immer in Bewegung.
Alchemist
Artist: Alexander IV
Label: Sonar Kollektiv
Wenn Produzenten aus ihrem üblichen Kontext ausbrechen wollen um eine andere Seite von sich zu zeigen, dann scheitern viele. Nicht der Niederländer Joris Feiertag. Bekannt für seine clubtauglichen Solo-Produktionen, begibt er sich mit dem Projekt Alexander IV in einen eher introspektiven und cineastischen Raum, in dem er Live-Musikalität, Samples und eine tiefe Liebe zu Soul und Jazz verbindet. Der Multiinstrumentalist öffnet mit seinem Debütalbum Alchemist ein neues Kapitel.
DIG!
Artist: Mamas Gun
Label: Légère Recordings
Hartnäckig hält sich die Vorstellung, dass Soulmusic ein Ablaufdatum hat, dass das sogenannte „Golden Age“ der 60er- und 70er-Jahre der letzte Moment war, in dem dieses Genre wirklich lebendig war. Und viele fragen sich: Was hat den Sound damals eigentlich so besonders gemacht? Das neue Album „Dig!“ von Mamas Gun liefert darauf eine ziemlich klare Antwort. Der Schlüssel liegt nicht im Equipment, sondern in der Haltung.
This Music May Contain Hope.
Artist: Raye
Label: Human Re Sources
Mit "This Music May Contain Hope." zeigt RAYE einmal mehr, warum sie zu den spannendsten Stimmen der zeitgenössischen Musiklandschaft gehört.

