Samplebrösel
Moby
Im Juli heißt es wieder Butterfly Dance Festival. Das Line-up zeigt sich offen, facettenreich und angenehm neugierig. Ganz oben steht dabei ein Name: Moby. Er zählt zu den erfolgreichsten Elektronikmusikern aller Zeiten. Sein Album „Play“ aus dem Jahr 1999 verkaufte sich rund zwölf Millionen Mal. Gleichzeitig ist Moby seit vielen Jahren eine der klarsten Stimmen der Popmusik, wenn es um Umweltbewusstsein und den Schutz unseres Planeten geht. Doch wir sind hier bei Samplebrösel. Und bei Moby gibt es in dieser Hinsicht besonders viel zu entdecken.
Apollo Brown
Eric Vincent Stephens nennt sich Apollo Brown und kommt nicht aus der klassischen Hip-Hop-Schule, sondern hat sich erst über Umwege an den Sound herangetastet - und genau das hört man. Der Produzent aus Michigan baut sich seinen Ruf spät, aber dafür nachhaltig auf: staubige Samples, warme Soul-Loops und Beats, die klingen wie direkt aus einer anderen Ära gezogen. Statt Trends hinterherzulaufen, bleibt er konsequent seinem Ding treu.
Pete Rock
Wenn es um die Kunst des Sample-Bastelns im Hip-Hop geht, führt kaum ein Weg an Peter Phillips vorbei. Die meisten kennen ihn unter seinem Künstlernamen, Pete Rock. Der Produzent aus New York, Jahrgang 1970, gehört zu den prägendsten Architekten des Eastcoast-Hip-Hop Sounds der frühen Neunziger und machte sich vor allem mit seiner Vorliebe für Soul-, Funk- und Jazz-Samples einen Namen.
Think (About It)
Cincinnati, Ohio, im Jahr 1972. James Brown befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Seine Band, die JBs, ist der Inbegriff von funky Grooves. Im Vordergrund steht Lyn Collins - keine Diva, keine Popfigur, sondern eine Stimme mit Haltung: selbstbewusst, direkt, unmissverständlich.
Salt-N-Pepa
Sie sind drin in der Rock & Roll Hall of Fame - drei Ladies, die Hip-Hop-Geschichte geschrieben haben: Salt-N-Pepa. In einer Zeit, in der Rap noch fest in Männerhand war, haben Cheryl James (Salt), Sandra Denton (Pepa) und später DJ Spinderella den Spieß umgedreht – mit Beats, Attitude und einer ordentlichen Portion Style.
Stereo MC's
Wenn irgendwo zwischen Funk, Hip-Hop und elektronischem Puls die Bassline zu leben beginnt, dann sind die Stereo MC’s nicht weit. Seit den frühen 90ern liefern Rob Birch und Nick Hallam den Beweis, dass britischer Rap mehr kann als nur cool klingen, er kann grooven, schwitzen und ganze Dancefloors in Bewegung setzen.
Little Simz
"Nur, wenn du offen und ehrlich bist, können die Hörer eine Verbindung zu dir und deiner Musik aufbauen" - so lautet die Devise von Simbiatu Ajkawo, besser bekannt als Little Simz, die 1994 im Norden Londons, zur Welt kommt. Die heute 30-Jährige zählt zu den international bedeutendsten Rapperinnen, Songs wie "Venom" oder "Gorilla" machten sie weltberühmt.
DJ Krush
In Japan gibt es ganz unterschiedliche Großmeister - sei es in der Sushi-Kunst, im Sumo-Ringen oder in der Musik. Als Großmeister des instrumentalen Hip-Hop kann man Hideaki Ishii bezeichnen. Unter dem Namen DJ Krush erzeugt er seit 30 Jahren instrumentale Klangwelten, in die man förmlich eintauchen möchte.
Antônio Carlos Jobim
Dieses Mal wird es sommerlich – mit einem Abstecher an die Strände von Rio de Janeiro und in die Klangwelt eines Künstlers, der den Bossa Nova nicht nur mit erfunden, sondern auch um die ganze Welt getragen hat: Antônio Carlos Jobim.

