Portraits
Fabrizio
Wer ist eigentlich Fabrizio? Diese Frage drängt sich ziemlich schnell auf, wenn man in den sozialen Medien zum ersten Mal auf eines seiner Videos stößt. Da sitzt ein junger Mann mit Gitarre, den Blick direkt in die Kamera gerichtet, fast ernst und irgendwie einnehmend. Und dann kommt seine Stimme. Oder besser gesagt ein Stimmvolumen, welches man bei einem so jungen Künstler erstmal nicht erwartet hätte. Fabrizio ist 2003 in Peru geboren, in die USA gekommen und 2026 nun ein Rising Star in der Country-Szene.
Nachruf: Dolly Parton
Dolly Parton ist am 25. August mit 80 Jahren verstorben. Wir nehmen uns die Zeit und blicken zurück auf eine außergewöhnliche Karriere.
Alfa Mist
Eigentlich wollte Alfa Mist Fußballer werden. Stattdessen landet er irgendwann am Klavier. Und entwickelt zwischen Jazz, Hip-Hop und Soul seinen ganz eigenen Sound. Heute gehört der Londoner zu den spannendsten Stimmen der britischen Jazzszene. In eine Schublade stecken lässt sich Alfa Mist aber trotzdem nicht.
Nachruf: Benny Latimore
Manchmal braucht es nur eine Stimme, um eine ganze Ära heraufzubeschwören. Tief, rau, sinnlich. Latimore, geboren als Benjamin William Latimore, ist am 22.August im Alter von 86 Jahren gestorben. Seine Geschichte beginnt weit entfernt vom Soul-Scheinwerferlicht: 1939 in Charleston, Tennessee. Als Teenager sang er im Kirchenchor, später entdeckte er am Piano seine zweite große Leidenschaft, obwohl er, wie er selbst erzählte, nie Klavierunterricht hatte und sich das Spielen nach Gehör beibrachte. Während des Studiums in Nashville entschied er sich gegen den sicheren Weg und für die Musik.
Valérie Ekoumé
Wenn Tradition auf Moderne trifft und daraus Musik entsteht, die zum Tanzen einlädt, dann klingt das nach Valérie Ekoumè. Mit ihrer Musik verbindet sie moderne Afropop-Klänge mit den traditionellen Rhythmen ihrer Heimat Kamerun.
Kevin Morby
Manche Künstler schreiben Songs über das Ankommen. Kevin Morby schreibt lieber über das Unterwegssein. Ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Genau daraus besteht seine Musik. Sie klingt wie eine lange Autofahrt durch den amerikanischen Mittleren Westen: vorbei an Tankstellen, Motels und endlosen Straßen. Es sind Songs über Orte, aber eigentlich immer über Menschen.
Snarky Puppy
Was passiert eigentlich, wenn man dutzende Weltklassemusiker:innen in eine Band steckt? Im Fall von Snarky Puppy entsteht so etwas wie eine Superband. Wobei...eigentlich trifft auch das den Kern nicht ganz. Denn Snarky Puppy ist weniger eine feste Band als ein musikalisches Kollektiv. Ein Ort, an dem Jazz auf Funk trifft, Gospel auf Fusion und musikalische Neugier wichtiger ist als jede Genregrenze.
Say She She
Manchmal entstehen die besten Bands genau dann, wenn niemand damit rechnet. Bei Say She She begann alles damit, dass sich zwei Nachbarinnen in New York durchs Wohnzimmer singen hörten. Piya Malik und Sabrina Cunningham wohnten Wand an Wand, freundeten sich an und schrieben bald gemeinsam Songs. Kurz darauf kam Nya Brown dazu. Aus drei Stimmen wurde eine Band, deren Harmonie genauso wichtig ist wie ihre Botschaft. Der Name Say She She ist übrigens eine Hommage an Chic und den legendären Nile Rodgers.
RIP Clive Davis
Die Musikwelt hat einen ihrer bedeutendsten Wegbereiter verloren: Clive Davis ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Über sechs Jahrzehnte lang prägte der legendäre Produzent und Labelchef den Sound von Pop, Soul, Rock und R&B wie kaum ein anderer.

