Musikgeschichten
Im Gespräch: katarina kaltenegger / chiara scherf
Wenn Mode, Musik und Mindset aufeinandertreffen, dann entsteht manchmal mehr als nur ein Event, dann entsteht ein Statement. Am 16. April verwandelt sich der O - Klub in genau so einen Ort: Bei der GTRIX Club Night geht es nicht nur um Beats und Dancefloor, sondern um Energie, Community und ein ganz neues Kapitel im Wiener Nachtleben.
Im Gespräch: Jeremiah von Grow! Records
Von Christian Mahringer (aka Jeremiah) zusammen mit Martin Retschitzegger (Tin) und Michael Peter (Duke) 1995 gegründet, etablierte sich Grow! schnell als ein zentraler Akteur in der Underground-House-Szene.
Mit Superfly um die Welt: Amapiano Underground Females
Amapiano ist längst auf den großen Bühnen angekommen. Was mal in den Townships rund um Pretoria und Johannesburg gewachsen ist, hat inzwischen die großen Bühnen erreicht. Spätestens seit Tyla und den Grammys ist klar: Dieser Sound ist global. Mit Acts wie DJ/Produzentin Uncle Waffles die von Billboard als „the princess of amapiano“ gekürt wurde und 2023 der erste amapiano Act bei Cochella war, ist der sound längst im Mainstream angekommen.
Mit Superfly um die Welt: Rio de Janeiro
Rio de Janeiro, Mitte der 1970er. Brasilien lebt unter einer Militärdiktatur. Politik wird zensiert, Protest unterdrückt. Doch während im Radio kontrollierte Musik läuft, passiert in den Vororten von Rio etwas völlig anderes. Tausende Jugendliche strömen in große Hallen und Sportclubs. Die Lautsprecher sind meterhoch gestapelt. Der DJ legt auf, und plötzlich läuft Funk.
50 YEARS: I Want You
Das Album gehört nicht zu den bekanntesten von Marvin Gaye - zu Unrecht. Soul ist hier nicht nur als Musikrichtung zu verstehen. Marvin ist hier äußerst sensibel und gefühlvoll. Und auch wenn die Kritiker lieber ein weiteres “What’s going on” oder “Let’s get it on” von ihm gehabt hätten, musikalisch erreicht er mit “I Want You” einen Höhepunkt seiner Karriere.
Mit Superfly um die Welt: Benin
Stell dir vor: Atlantikküste, tropische Hitze, Mopeds knattern durch die Straßen von Cotonou, der größten Stadt im westafrikanischen Benin. Ende der 1960er entsteht hier eine Band, die bis heute als eine der wichtigsten Afrikas gilt: das Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou.
25 Years: Discovery
Als das französische Duo Daft Punk im März 2001 ihr zweites Album „Discovery“ veröffentlichte, fühlte es sich an wie ein radikaler Kurswechsel. Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo hatten vier Jahre zuvor mit ihrem Debüt „Homework“ den rauen French-House-Sound geprägt. Verzerrte Filter, Loop-Ästhetik, Club-Minimalismus. Discovery dagegen war plötzlich glänzend und melodisch. Doch hinter der scheinbaren Leichtigkeit verbarg sich eine akribisch konstruierte Hommage an die Popkultur der späten 70er- und 80er-Jahre.
Im Gespräch: samir köck
Er scheiterte 1990 an Van Morrisons Handschrift und machte daraus eine 35 Jahre dauernde Karriere im Fragenstellen. Nicht schlecht für jemanden, der angeblich nur wissen wollte, was Musikerinnen und Musiker so denken. Heute sind es rund 3000 Gespräche später: Hotelsuiten, Backstageräume, Wohnzimmer in der Leopoldstadt. Tom Waits am Steuer, Amy Winehouse an der Bar, Nick Cave mit Badehaube. Er weiß, dass Weltstars auch nur große Kinder sind. „Talk To Me“ heißt sein Buch welches im Milena Verlag erschienen ist.
Mit Superfly um die Welt: Äthiopien
Wenn Musik Grenzen überwindet, Kulturen verbindet und dabei einen ganz eigenen Sound erschafft. Mulatu Astatke gilt als einer der einflussreichsten Musiker Afrikas. Der Vibraphonist, Komponist und musikalische Pionier aus Äthiopien gilt als der Vater des Ethio-Jazz – ein Genre, das afrikanische Rhythmen, äthiopische Melodien und westliche Jazz-Elemente zu einem unverwechselbaren Klang verschmelzen lässt.

