Pete Rock
Wenn es um die Kunst des Sample-Bastelns im Hip-Hop geht, führt kaum ein Weg an Peter Phillips vorbei. Die meisten kennen ihn unter seinem Künstlernamen, Pete Rock. Der Produzent aus New York, Jahrgang 1970, gehört zu den prägendsten Architekten des Eastcoast-Hip-Hop Sounds der frühen Neunziger und machte sich vor allem mit seiner Vorliebe für Soul-, Funk- und Jazz-Samples einen Namen.
50 YEARS: I Want You
Das Album gehört nicht zu den bekanntesten von Marvin Gaye - zu Unrecht. Soul ist hier nicht nur als Musikrichtung zu verstehen. Marvin ist hier äußerst sensibel und gefühlvoll. Und auch wenn die Kritiker lieber ein weiteres “What’s going on” oder “Let’s get it on” von ihm gehabt hätten, musikalisch erreicht er mit “I Want You” einen Höhepunkt seiner Karriere.
Let's talk about: Lebensmittelverschwendung!
Wenn wir über Lebensmittelverschwendung sprechen, geht es längst nicht mehr nur um volle Mülleimer hinter Supermärkten. Es geht um ein globales System, das Überproduktion einkalkuliert, während Ressourcen knapper werden und die Klimakrise drängender. Rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel landet weltweit im Müll – mit massiven ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen.
Main Concept
Wer über die frühen Tage des deutschsprachigen Hip-Hops spricht, stolpert ziemlich schnell über folgenden Namen: Main Concept. Das Münchner Trio gehört zu jener Generation, die Rap im deutschsprachigen Raum überhaupt erst mit aufgebaut hat. Und das, bevor Hip-Hop im deutschsprachigen Raum Charts-Material wurde.
Mit Superfly um die Welt: Benin
Stell dir vor: Atlantikküste, tropische Hitze, Mopeds knattern durch die Straßen von Cotonou, der größten Stadt im westafrikanischen Benin. Ende der 1960er entsteht hier eine Band, die bis heute als eine der wichtigsten Afrikas gilt: das Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou.
25 Years: Discovery
Als das französische Duo Daft Punk im März 2001 ihr zweites Album „Discovery“ veröffentlichte, fühlte es sich an wie ein radikaler Kurswechsel. Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo hatten vier Jahre zuvor mit ihrem Debüt „Homework“ den rauen French-House-Sound geprägt. Verzerrte Filter, Loop-Ästhetik, Club-Minimalismus. Discovery dagegen war plötzlich glänzend und melodisch. Doch hinter der scheinbaren Leichtigkeit verbarg sich eine akribisch konstruierte Hommage an die Popkultur der späten 70er- und 80er-Jahre.
Im Gespräch: nicolina Galla
Smooth, soulful und mit starken Roots aus Niederösterreich: Nicolina Galla. Die Sängerin mit Purkersdorfer Wurzeln macht mit modernem R&B und einer mitreissenden Stimme auf sich aufmerksam. Schon früh war klar: Musik ist ihre Leidenschaft. Heute schreibt und produziert sie ihre eigenen Tracks und verbindet dabei Soul, R&B und Pop zu einem ganz eigenen Sound. Ein Name aus der heimischen Szene, den man definitiv am Radar haben sollte.

