Album der Woche
Welcome to the Mood
Artist: Leisure
Label: Nettwerk Music Group
Der Legende nach hat sich diese Band bei Sonnenuntergang an einem Strand bei Auckland in Neuseeland kennengelernt. Und so klingt auch irgendwie ihre Musik. Mit ihrem fünften Studioalbum „Welcome to the Mood“ melden sich Leisure jetzt stilvoll, entschleunigt und tief in ihrer musikalischen DNA verwurzelt zurück. Was dabei entsteht, ist ein warm schimmerndes Kapitel ihrer Bandgeschichte, getragen von Zusammenhalt und kreativer Freiheit.
Cover Girl
Artist: Lady Wray
Label: Big Crown Records
Lady Wray ist eine Künstlerin mit beeindruckender Entwicklung: Von frühen Erfolgen im R&B der späten 90er über kreative Umwege bis hin zur heutigen Karriere. Mit "Cover Girl" liefert sie nun ihr drittes Album auf Big Crown Records. Eine musikalische Momentaufnahme voller Stärke, Soul und Selbstliebe.
Neither Up Nor Down
Artist: Dekker
Label: Useful Fictions/Wagram
Wenn man ein Album ins Leben ruft, das sich mit genau jenem Schwebezustand beschäftigt, in dem man sich weder oben noch unten fühlt, dann braucht man Mut zu Zwischentönen. Mit „Neither Up Nor Down“ gelingt dem amerikanischen Singer-Songwriter Dekker genau das: ein stiller, ehrlicher Versuch, den Raum dazwischen in Musik zu fassen. Musik wie eine Frisbeescheibe, die nicht aufhört zu fliegen. Dekker zeigt sich auf diesem Album von seiner bisher klarsten Seite.
The Art Of Loving
Artist: Olivia Dean
Label: Capitol Records
Olivia Dean hat sich in den letzten Jahren als eine der wichtigsten Künstlerinnen der britischen Soul- und Pop-Szene etabliert. Die 1999 in Haringey geborene Sängerin mit englisch-jamaikanisch-guyanischen Wurzeln sang schon früh in Gospelchören, landete später an der BRIT-School und macht Musik mit Haltung. Geprägt von ihrer Mutter, einer feministischen Aktivistin, steht Dean für Empowerment und Sichtbarkeit von Frauen in der Musikbranche.
Juniper
Artist: Joy Crookes
Label: RCA Records / Sony Music Entertainment
Joy Crookes schenkt uns diesen September ein neues musikalisches Werk. Mit "Juniper" legt die in London geborene Musikerin ihr zweites Studioalbum vor …und das hat es in sich: rau, reflektiert, radikal ehrlich. Die Tochter eines irischen Vaters und einer Mutter aus Bangladesch vereint kulturelle Tiefe mit musikalischer Reife, irgendwo zwischen Soul, R&B, Pop. Spätestens seit ihrem gefeierten Debüt "Skin" gilt sie als Stimme ihrer Generation. Jetzt geht sie noch einen Schritt weiter.
Departures & Arrivals: Adventures of Captain Curt
Artist: Curtis Harding
Label: Anti Records
Departures & Arrivals ist Curtis Hardings viertes Studioalbum, und gleichzeitig ein mutiger Sprung in neue Klangwelten. Im Zentrum steht ein spannendes Konzept: Harding verknüpft die Sehnsucht nach Heimat mit der Fiktion eines Piloten, der im Weltraum verloren ist. Dieser kosmische Rahmen eröffnet eine emotionale Reise, die glaubwürdig und kraftvoll zugleich ist.
A Matter of Time
Artist: Laufey
Label: AWAL Recordings
Laufey ist längst mehr als ein Geheimtipp. Die isländische Sängerin, Songwriterin und Multi-Instrumentalistin hat in den letzten Jahren die Herzen von Jazz- und Pop-Fans gleichermaßen erobert. Mit "A Matter of Time" legt sie jetzt ihr drittes Studioalbum vor. Nach dem Erfolg von Bewitched geht sie hier einen mutigen Schritt weiter: weg von der reinen Jazz-Renaissance, hin zu einer offeneren, verletzlicheren Seite ihrer selbst.
Big Money
Artist: Jon Batiste
Label: Verve Records / UMG Recordings
Jon Batiste ist so einer, der einfach alles kann: Pianist, Sänger, Komponist, siebenfache Grammy-Trophäe im Schrank, und trotzdem immer noch hungrig. Mit Big Money legt er jetzt sein wohl kompromisslosestes Album vor. Neun Songs, die klingen wie ein wilder Roadtrip durch die Musikgeschichte der USA. Von Roots und Gospel über R&B bis hin zu rockigen Americana-Vibes. Batiste nennt es selbst ein „Americana Blues Statement“.
Walk With The Father
Artist: Charlie Bereal
Label: Death Row Records
Bereits Anfang des Jahres kam das Solodebüt des Singer/Songwriters Charlie Bereal für Death Row Records heraus. „Walk with the father“ ist ein an Zeitlosigkeit nicht zu toppendes Meisterwerk eines Künstlers, der lange Zeit im Schatten anderer stand. Jetzt darf er selbst glänzen, und wie.

