Portraits
RIP Clive Davis
Die Musikwelt hat einen ihrer bedeutendsten Wegbereiter verloren: Clive Davis ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Über sechs Jahrzehnte lang prägte der legendäre Produzent und Labelchef den Sound von Pop, Soul, Rock und R&B wie kaum ein anderer.
Greentea Peng
Hinter diesem Namen steckt die Londonerin Aria Wells, geboren und aufgewachsen in Bermondsey im Süden der britischen Hauptstadt. Musik war quasi von Anfang an Teil ihres Lebens. Ihr Vater arbeitete als Schauspieler und Musiker, zu Hause wurde viel gesungen, ebenso wie in Schul- und Kirchenchören.
Olive Jones
Olive Jones kommt aus Dorset im Süden Englands, aufgewachsen zwischen Jazzplatten, Soul Records und ziemlich viel Musik. Angefangen hat alles mit dem Saxophon, später kam dann die Gitarre dazu. Schon früh interessierten sie weniger perfekte Performances als vielmehr Stimmen mit Ecken, Charakter und Songs, die etwas auslösen.
Marcos Valle
Am 03. Juni gastiert Bossa-Nova-Sunnyboy Marcos Valle im Porgy & Bess und zeigt eines ganz deutlich: Musik hält jung.
100 Jahre Miles Davis
Der Mann, der den Jazz immer wieder neu erfand. Am 26. Mai wäre Miles Davis 100 Jahre alt geworden. Und obwohl sein Name längst zur Musikgeschichte gehört, klingt seine Kunst bis heute erstaunlich gegenwärtig. Kaum ein anderer Musiker hat den Jazz so oft verändert, erweitert und neu gedacht wie er.
Dawn Penn
Es gibt Stimmen, die sofort etwas auslösen. Wärme, Erinnerung, Haltung. Dawn Penn hat genau so eine Stimme. Eine, die Reggae Geschichte nicht nur begleitet hat, sondern mitgeschrieben hat.
Lady Blackbird
Ein platinblonder Afro, eine Mischung aus Neo-Gospel und Acid Rock und eine Stimme, die oft als Stimmwunder bezeichnet wird - all das zeichnet Lady Blackbird aus.
Shake Stew
Shake Stew sind eine dieser Bands, bei denen man ziemlich schnell merkt: Sie machen Jazz für ALLE. Es ist eine Band, bei der man nicht das Gefühl hat, man muss Jazz erst verstehen, um reinzukommen.
Grandmaster Caz
Grandmaster Caz gehört zu den Figuren, ohne die Hip-Hop heute anders klingen würde. Geboren in der Bronx, legte er 1973 als Teenager unter den Namen Casanova Fly erst als DJ auf, wurde dann aber auch als Rapper bekannt und gilt als einer der ersten, die beides gleichzeitig gemacht haben. Später wurde er Mitglied der Cold Crush Brothers, einer der wichtigsten Live-Crews der frühen New Yorker Hip-Hop-Szene. In einer Zeit in der Live shows noch alles waren und lange bevor Rap über Platten weltweit groß wurde.

