Künstlerinnen wie Nina Simone, Billie Holiday oder Amy Winehouse wurden wichtige Einflüsse. Während ihres Studiums zog Olive Jones dann für einige Zeit nach Frankreich, spielte dort als Straßenmusikerin und lernte, Menschen direkt mit Musik zu erreichen. Ohne große Bühne, ohne viel Schnickschnack, einfach nur mit Songs und Stimmung. Zurück in England wurde sie zunächst als Sängerin der Band Noya Rao in Leeds bekannt, bevor sie eigene Musik veröffentlichte. Seitdem ging es ziemlich schnell weiter: Touren mit Bombay Bicycle Club, Jalen Ngonda oder Nitin Sawhney führten sie quer durch Europa und Nordamerika. Trotzdem wirkt ihre Musik bis heute angenehm unaufgeregt. Nichts daran klingt überladen oder bemüht cool. Genau diese Ruhe macht Jones aus.
Musikalisch bewegt sich Olive Jones irgendwo zwischen Soul, Folk, Indie und Blues. Oft reduziert produziert, mit viel Raum für Stimme, Atmosphäre und Geschichten. Inhaltlich geht es um Beziehungen, mentale Gesundheit oder dieses manchmal seltsame Gefühl, sich in einer ziemlich chaotischen Welt zurechtfinden zu müssen. Ihre Songs wirken dabei weniger wie große Pop Statements und mehr wie ehrliche Momentaufnahmen. Persönlich, nahbar und einfach zeitlos.
Mit ihrem Debütalbum “For Mary” hat Olive Jones ihren Sound jetzt endgültig gefestigt. Eine Künstlerin, die nicht Musik macht, um etwas zu erreichen...sondern um Menschen zu erreichen. Und live erleben kann man sie diesen Sommer auch in Wien, beim Blue On Green Festival am 8. Juli in der Arena Wien Open Air.

