Wir beginnen mit den ersten drei Alben, die uns heuer besonders begeistert haben. Diese drei spiegeln nicht nur die musikalische Bandbreite unserer Zeit wider, sondern auch den Sound von Superfly. Jedes Album erzählt seine eigene Geschichte, emotional, charakterstark und mit unverwechselbarem Sound.
Die Schottin Brooke Combe lieferte mit ihrem Debüt ein kraftvolles Soul-Pop-Statement, das zwischen Motown-Vibes, modernem R&B und cineastischen Arrangements pendelt. Ihre warme einnehmende Stimme trägt die Songs, die von Selbstfindung, Herzschmerz und persönlicher Stärke erzählen. Kompakt, groovig und voller Charakter. Ein beeindruckendes Debut einer Künstlerin, von der man noch viel hören wird.
Mit "Pleasure" bewies das englisch-amerikanische Duo Young Gun Silver Fox erneut sein Händchen für zeitlosen Westcoast- und AOR Sound. Weiche Harmonien, entspannte Grooves und perfekte Arrangements schaffen ein sonnendurchflutetes Album, das gleichermaßen nostalgisch wie frisch wirkt. Perfekt für alle, die moderne Eleganz mit einem Hauch Yacht-Rock lieben. Der Soundtrack für Cabriofahrten bei Sonnenuntergang.
Und dann wäre da noch die Londonerin Little Simz. Sie verbindet auf dem Album "Lotus" persönliche Offenheit mit musikalischer Vielfalt: Rap, Soul, eine Portion Punk, Afrobeat und Jazz verschmelzen zu einem dynamischen und emotionalen Werk. Zwischen Wut, Heilung und Selbstbehauptung entsteht ein Album, das kantig, mutig und künstlerisch außergewöhnlich ist. Erneut ein starkes Statement einer der wichtigsten Stimmen ihrer Generation. Die ersten drei von 10 Superfly Alben des Jahres.

