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papillon

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Regie: Michael Noer

Der Dieb und Tresorknacker Henri „Papillon“ Charrière gerät in der Pariser Unterwelt der 1930-er Jahre in ein Komplott. Für einen Mord, den er nicht begangen hat, wird er zu lebenslanger Haft in der berüchtigten Strafkolonie St. Laurent in Französich-Guyana verurteilt. Doch dort geht es dermaßen unmenschlich zu, dass er bald seine Flucht plant.

Im Gefängnis lernt Papillon den schmächtigen, aber cleveren Louis Dega kennen. Der hat außerdem noch eine Menge Bargeld bei sich. Papillon gibt fortan Degas Leibwache, dafür kauft der sich ein Boot, das den Beiden zur Flucht verhelfen soll.

Doch das Duo wird geschnappt. Papillon kommt in Einzelhaft, deren Bedingungen so hart sind, dass alles davor wie ein Kindergeburtstag scheint. Aber aufgeben ist weder für Papillon noch für Dega eine Option. 

Natürlich darf die Frage gestellt werden, ob eine Neuverfilmung eines solchen Klassikers wirklich sein muss. Und wie meistens bei solchen Neuauflagen, ist sie um einiges schwächer als das Original mit Dustin Hoffmann und Steve Mc Queen. Und trotzdem: wenn man für sich so tun kann, als gäbe es das Original nicht, liefert der Film grundsolide Unterhaltung, denn die auf der Autobiographie von Henri Charrière beruhende Geschichte ist nun mal hochdramatisch. Und natürlich sind die technischen Möglichkeiten, Actionszenen zu inszenieren heute viel größer als vor 50 Jahren. Das darf man dem Film und dem dänischen Regisseur Michael Noer, der hier sein Hollywood-Debüt vorlegt, durchaus anrechnen. Mehr aber auch nicht. 

Papillon. Ab 26.7. im Kino. 

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