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transit

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Regie: Christian Petzold

Georg landet auf der Flucht vor den Faschisten in Paris. Dort soll er für den Schriftsteller Weidel zwei Briefe abgeben. Doch dieser hat sich bereits das Leben genommen. Unter Weidels Identität reist Georg nach Marseille, da dort ein Visum für den Schriftsteller liegt. Während er nichts anderes tun kann, als zu warten, trifft er auf andere Flüchtige. In Christian Petzolds neuem Film "Transit".

In Marseille angekommen sucht sich Georg ein Zimmer und versucht, den Ball flach zu halten. Die einzige Ablenkung von der ohnmächtigen Wartestimmung sind die Begegnungen mit anderen Flüchtigen, etwa einem jungen Arzt, der eigentlich schon lange in Mexiko sein wollte. Doch seine Freundin muss ihre Papiere noch zusammenkriegen. 

Während Spezialeinheiten damit beginnen, die Flüchtlinge zusammenzutreiben, versucht jeder der kann, eine Ausreisebewilligung zu bekommen. 

Regisseur Christian Petzold ist bekannt für seine experimentelle Filmsprache. Auch mit dieser Verfilmung des gleichnamigen Romans von Anna Seghers, der 1944 erschienen ist, geht er ein Wagnis ein. Denn er versetzt die Geschichte ins Marseille von heute, und lässt etwa statt Nazi-Schergen französische Polizisten auf die Flüchtlinge los. Damit stellt er einen klaren Bezug zur Gegenwart her, den Text aber übernimmt er ansonsten meist direkt aus der Buchvorlage. Das fordert heraus, funktioniert aber zumeist ausgezeichnet. In den Hauptrollen zu sehen sind die deutschen Shooting Stars Paula Beer und Franz Rogowski.  

Transit. Ab 4.5. im Kino. 

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