„Einst in einer Nacht, die so still war, dass selbst der Wind den Atem anhielt, saß der Mond auf seiner silbernen Schaukel und dachte nach. Vor ihm stand eine Kiste. Darin: die Sterne. Glänzend, funkelnd, bereit für den Himmel. Ein jeder von ihnen sollte einen Platz, den besten Platz am Himmel finden. In einer Ordnung, in der besten Ordnung.“ Nur wie sollte der Mond das machen? Welche Ordnung war die beste?
In ihrem Bilderbuch „Als der Mond die Sterne ordnen wollte“ erzählt Lena Raubaum die magisch-lustige Geschichte über Ordnung und Unordnung, Planbarkeit und Zufall. Denn so sehr der Mond auch versucht, die Sterne zu sortieren – nach Größe, nach Farbe, nach Helligkeit – so unzufrieden ist er mit dem Ergebnis. Er denkt und überlegt, er probiert und ordnet neu. Bis schließlich der Zufall, die Sterne an den richtigen Platz bringt.
„Als der Mond die Sterne ordnen wollte“ von Lena Raubaum und Zuzanna Kowalska, erschienen im Vermes-Verlag.


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