Mit der Strömung seines sogenannten »Neuen Realismus« ist er durchaus polarisierend unterwegs und man muss nicht in allem mit ihm übereinstimmen. Gemeinsam mit seinem Kollegen René Scheu hat er jetzt das Buch »Das Positive leben« herausgebracht. Da wird natürlich ein gewisses philosophisches Grundverständnis vorausgesetzt. Die Grundthese lautet: Wir können das Leben nicht leben, ohne von dem auszugehen, was da ist – dem Positiven. Und: Die Welt gibt es nicht, in dem Sinne, als dass sie ein rein abstraktes Behältnis ist.
Daraus wird ein Manifest gegen »Overthinking«, gegen unnötige Metaebenen, für Verantwortung und Handeln. Es regt dazu an, unsere Basis für das Menschsein neu zu denken, in allen Belangen, gegen die grassierende Skepsis, ja die Hoffnungslosigkeit.
René Scheu, Markus Gabriel
Das Positive leben
Kein & Aber, 320 S.


