Was in den 40ern als malerische Raststätte für Reisende und Trucker begann, entwickelte sich im Laufe der 60ies und golden 70ies zu einem Mekka für Künstler:innen, Musiker:innen und Vagabunden aller Art - das Sage Motel. In Anlehnung an dieses haben die Monophonics nun ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht.
Wenn zwei tolle Musiker gemeinsame Sache machen, dann kann eigentlich fast nur Gutes dabei entstehen. „Youngtones“ heißt die Combo aus Matthew und Luke. Gemeinsam beschwören sie den Retro-Pop und Soul herauf, den wir so lieben. Zu hören auf ihrem gleichnamigen Album.
Die First Lady of Brazil meldet sich mit einem feierlichen Album zurück. Pünktlich zu ihrem 80. Geburtstag veröffentlicht Flora Purim ihren ersten Longplayer seit 15 Jahren. „If You Will“ aus dem Hause Strut Records.
Nomen est omen - Keine Mogelpackung. “Bring On The Good Times” so der Albumtitel des relativ taufrischen niederländischen Yachtrock-Quintetts, Dawn Patrol. Es geht um den Spaß an der Musik, eine konsequente Vorwärtsbewegung, sowie Melodien und Harmonien – natürlich straight im Kosmos der black music.
Wie bei so vielen anderen Musiker:innen wurde auch Tanika Charles' Tour-Routine durch die Pandemie völlig durcheinander gebracht. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, hat die Kanadierin einfach beschlossen, ihr Folgealbum zu verwirklichen. Ein Lichtblick im Dunkeln: “Papillon de Nuit: The Night Butterfly”.
Für welche Bezeichnung man sich auch entscheidet: Retro, Neo oder doch Psychofunk, am Ende des Tages bleibt es vor allem eines: Soul. Unser Album der Woche stammt von Boulevards und heißt “Electric Cowboy: Born in Carolina Mud”.
Der wahre Schatz verbirgt sich meist im Inneren. “Grace” das Debütalbum von Judi Jackson ist eine Schatztruhe voller Emotionen: zum Bersten gefüllt mit der Zärtlichkeit einer neuen Liebe, der Verzweiflung eines gebrochenen Herzens, dem Gefühl des Triumphs und der Möglichkeit eines Neuanfangs.
Die rasante Erfolgsgeschichte: Koffee. Nicht das Getränk, sondern die 22-jährige Künstlerin aus Spanish Town. Koffee, alias Mikayla Simpson, bekam vor zwei Jahren als erste weibliche Künstlerin überhaupt den Grammy für das beste Reggae-Album verliehen. Dieses ist zwar de facto eine EP, schmälert den Erfolg aber keineswegs. Mal schauen, wie ihr gerade erschienenes Debütalbum “Gifted” dann abschneidet.
Durch die Pandemie musste so einiges verschoben werden. So kommt es, dass Mamas Gun ihr voriges Album erst letztens im WUK präsentiert haben und gleich jetzt ihr neues erscheint. Eine üppige, nuancierte und weitreichende moderne Platte über eine auf den Kopf gestellte Welt, eingebettet in klassischer Soul-Tradition ala Bill Withers und Marvin Gaye. “Cure The Jones” von Mamas Gun.