Er ist erst Mitte 20, klingt aber, als hätte er schon Jahrzehnte an Bühnenerfahrung und genau dieser Kontrast macht ihn so spannend. Seine Songs leben von starken Vocals und viel Gefühl. Mal ruhig und reduziert, dann wieder kraftvoll und intensiv. McDole selbst sagt: Musik ist eine der kraftvollsten Formen der Kommunikation.
Nach seinem Gesangsstudium in Ohio zog es ihn nach New York, wo er mit Musikern wie Rodney Whitaker und Theo Croker auf der Bühne stand. 2025 erschien sein Debutalbum „Open up your senses“. Das Album war ganze vier Wochen der Nummer-1-Hit des American Jazz Radios. Erste Aufmerksamkeit erhielt er bei dem Essentially Ellington Wettbewerb am Jazz at Lincoln Center, wo er den „Outstanding Vocalist Award“ erhielt. Zudem wurde er bei der renommierten Sarah Vaughan Jazz Competition ausgezeichnet.
Besonders auf der Bühne zeigt sich, was ihn ausmacht. McDole schafft es, vertraute Klänge neu wirken zu lassen. Er steht für eine neue Generation von Künstlern, die Tradition und Gegenwart verbinden – und dem klassischen Jazz so eine moderne Stimme geben. Diese Stimme kann man am 31. März auch in Wien hören. Auf dem Superfly Konzert im Porgy & Bess zeigt McDole seine musikalische Mischung aus Tradition und Gegenwart.

