Im Zentrum steht erneut Keyboarder und Komponist Peppe Maiellano. Gemeinsam mit seiner musikalischen Familie aus Salerno und Neapel erschafft er acht Instrumentalstücke, die so klingen, als wären sie der Soundtrack zu einem Roadmovie entlang der Küste des Golfs von Salerno. Vorbei an Pinienwäldern, verlassenen Betonsiedlungen und kleinen Bars, in denen die Zeit ein bisschen langsamer vergeht.
Musikalisch bleibt Banda Maje ihrer Handschrift treu: italienische Filmmusik der 70er-Jahre trifft auf knackigen Neapolitan Funk. Doch „Costa Sud“ öffnet den Blick über das Mittelmeer hinaus. Brasilianische Rhythmen, afrikanische Grooves und moderne Einflüsse verweben sich zu einem warmen, organischen Klangbild, das gleichzeitig nostalgisch und überraschend zeitgemäß wirkt.
Ein Album voller Fernweh und mediterraner Melancholie, perfekt für alle, die sich von Musik an einen Ort entführen lassen wollen, den es vielleicht gar nicht gibt. Oder wie Banda Maje ihn nennt: Salifornia.
Anspieltipps der Musikredaktion:
- Africana
- Baia
- Costa Sud
- Jet Lag
- Samba Maje

