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Portraits

R.I.P. Angie Stone

R.I.P. Angie Stone

R.I.P. Angie Stone

Man hat sie oft mit Aretha Franklin, Betty Wright und Gladys Knight verglichen – doch Angie Stone war weit mehr als nur eine Kopie ihrer Vorbilder. Mit ihrer warmen, tiefen Stimme, ihrem unverwechselbaren Stil und ihrer Fähigkeit, Soul, R&B und Hip-Hop auf einzigartige Weise zu verbinden, prägte sie Generationen von Musikliebhabern.

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Schon zu Beginn des Hip-Hop setzte sie als Lead-Stimme der weiblichen Rap-Gruppe The Sequence stilprägende Akzente. Ihr Song Funk You Up aus dem Jahr 1979 war einer der ersten Hits einer rein weiblichen Rap-Gruppe und wurde später von Dr. Dre und anderen Künstlern gesampelt – ein Beweis für ihren nachhaltigen Einfluss auf das Genre. Doch ihre musikalische Reise endete hier nicht. In den 90er Jahren war sie Teil der R&B-Gruppe Vertical Hold, bevor sie schließlich mit ihrem Soloalbum Black Diamond (1999) den Durchbruch schaffte. Songs wie No More Rain (In This Cloud) und später Wish I Didn’t Miss You wurden zu Hymnen des Neo-Soul und machten sie zu einer Ikone des Genres.

Am 01. März ist Angie Stone bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Sie war 63 Jahre alt. Mit ihrem Tod verliert die Musikwelt eine Künstlerin, die es verstand, Vergangenheit und Gegenwart der Black Music miteinander zu verweben – eine Brücke zwischen Soul und Hip-Hop, zwischen Tradition und Innovation. Wish we didn’t miss you…

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