Kein bisschen gefällig. Seit 2006 verfolgt dieses Wiener Projekt eine Idee, die auch nach zwei Jahrzehnten nichts von ihrer Kraft verloren hat: dass Musik und Verantwortung einander nicht im Weg stehen müssen. Die Frage lautet hier nicht Musik oder Medizin. JAZZMED denkt beides zusammen. Humanmediziner treten nicht bloß als Band auf, sondern als Kollektiv, verbunden durch musikalische Verwandtschaft und den Wunsch, mit ihrer Kunst einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.
Gegründet wurde JAZZMED 2006 von Thomas Pfleger gemeinsam mit Stefan Pelzl und Robert Schönherr. Musikalisch speist sich das Repertoire aus Eigenkompositionen, die R&B, Pop, Latin Jazz und soulige Elemente auf eine Weise zusammenführen, die melodisch bleibt und zugleich spürbar Zug entwickelt. Nichts daran will akademisch wirken, nichts bloß gefällig.
Zum Live-Konzept von JAZZMED gehört seit jeher auch die Einladung von Gästen, die dem Abend zusätzliche Farben und neue Bewegungen geben. Beim Jubiläumskonzert wirken diesmal die Sänger:innen Stefanie Pitsch und Vusa Mkhaya mit, dazu Otto Lechner am Akkordeon und Toni Burger an der Geige. Eine Besetzung, die bereits für sich genommen verspricht, dass dieser Abend nicht in Routine kippt, sondern in Austausch.
Der Reinerlös des Konzerts geht an Ärzte ohne Grenzen. Noch Fragen? Lasst euch mit Musik behandeln.
20 JAHRE JAZZMED
supported by Radio Superfly
Mi. 15. April 2026
Porgy & Bess (Wien)


