Über sechs Millionen Streams im Rückenwind und kein Gramm Selbstzufriedenheit im Gepäck. Garth. ist keiner, der sich von Zahlen streicheln lässt. Seit 2018 steht er auf Bühnen in Nordamerika und Europa, schwitzend und liefernd. Kein kalkuliertes Cool. Und ja: Bald auch in Wien.
Spätestens wenn man über seine Referenzen spricht, versteht man, woher dieser Puls kommt: Earth, Wind & Fire. Prince. Frank Ocean. Das sind keine Namedrops für wohlfeile Pressetexte. Das ist Koordinatensystem. Dabei baut er um, verschiebt. Garth. dekonstruiert die Statik des Soul und setzt sie neu zusammen. „Celestial R&B“ nennt er's selbst. Da ist jemand, der genau weiß, woher diese Musik kommt. Jemand, der fragt, wie Soul klingt, wenn man ihn nicht archiviert, sondern auch mal die Erdung nimmt.
„Planet Nowhere“, seine 2026 European Headline Tour, ist deshalb kein Marketingetikett. Der Titel geht zurück auf den Track „Starlight“ aus dem Album „Good Taste“. Darin heißt es: „I’m the boy from Planet Nowhere.“ Ein Satz wie ein Selbstporträt. „Dieser Satz fasst meine kreative DNA zusammen, immer auf der Suche, niemals zufrieden, immer auf der Jagd nach der nächsten, neuen klanglichen Dimension.“ Als bekennender Science Fiction Fan webt Garth. diese kosmischen Motive ein. Verwurzelt in Soul, Rock und Hip Hop, aber mit einer Vorstellung von der Zukunft in tausenden von Jahren.
„Planet Nowhere ist der Ort, an dem die Vergangenheit und die Zukunft des R&B endlich aufeinandertreffen“, sagt er. Und vielleicht ist genau das sein eigentlicher Antrieb: die Idee, dass Musik ein Raumschiff sein kann. Und jede Bühne ein Startplatz. Abflug am 21.03. im The Loft (Wien).
GARTH.
Superfly-Konzert
Sa. 21. März 2026
The Loft (Wien)


