Manche Alben riechen förmlich nach heißem Asphalt, Meersalz und einem langen Sommerabend. „Costa Sud“, das neue Album von Banda Maje, ist genau so eines. Fünf Jahre nach ihrem gefeierten Debüt „Ufo Bar“ kehrt die Band aus Süditalien mit einem Sound zurück, der irgendwo zwischen Cinecittà, Funkclub und Mittelmeerurlaub zuhause ist.
Die eigene Familiengeschichte aufarbeiten, man kennt es. Die unzähligen Textseiten, die daraus entstehen – die oft aber für Außenstehende nur so halb von Interesse sind.
Während die Pratersauna ein vorsichtiges Comeback im Tageslicht versucht und ein Münchner Festivalimport die Donauinsel beschallt, feiert das Paradiesgarten Festival seine fünfte Ausgabe. Eine sommerliche Bestandsaufnahme zwischen Wachstumslogik, Nachhaltigkeitsanspruch und Erfolgszwang. Rudi Wrany führt darüber ein Gesprächen mit Festivalveranstalter Felix.
Es gibt Songs, die riechen förmlich nach Sommer. Nicht, weil sie explizit von Strand oder Urlaub erzählen, sondern weil sie ein bestimmtes Gefühl auslösen. Genau das schafft Silva mit seinem Titel „Sudamérica“.
Es gibt diese Bücher, die man einerseits nicht weglegen möchte und von denen man sich aber andererseits wünscht, dass sie nie enden mögen. »Luft nach unten« von Tamara Štajner ist so eines.
Mit "Rolidei" präsentiert der brasilianische Singer-Songwriter Silva sein mittlerweile siebtes Studioalbum, und vielleicht sein sonnigstes. Der Titel steht für Leichtigkeit, Wärme und das bewusste Genießen des Moments. Silva beschreibt das Album selbst als Soundtrack für die hellen Tage des Lebens, aber auch als Begleiter durch schwierigere Zeiten.
Es gibt Songs, und es gibt musikalische Meilensteine. "Summertime" gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Geschrieben hat George Gershwin den Song 1934 für seine Oper Porgy and Bess. Eigentlich als Wiegenlied gedacht, entwickelte sich die Melodie zu einem der meistgespielten und meistinterpretierten Stücke der Musikgeschichte. Von Jazz über Soul, Hip-Hop und Reggae bis hin zu elektronischer Musik, kaum ein anderer Song wurde so oft gecovert, neu interpretiert oder gesampelt.
Manche Künstler schreiben Songs über das Ankommen. Kevin Morby schreibt lieber über das Unterwegssein. Ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Genau daraus besteht seine Musik. Sie klingt wie eine lange Autofahrt durch den amerikanischen Mittleren Westen: vorbei an Tankstellen, Motels und endlosen Straßen. Es sind Songs über Orte, aber eigentlich immer über Menschen.
Mein heutiger Buchtipp ist kein ausgesprochenes Kinder- oder Jugendbuch, aber ein Buch, das sich hervorragend für viellesende Jugendliche und Erwachsene eignet. Vor allem für diejenigen, die sich dafür begeistern können, wenn es ein Autor oder eine Autorin schafft, eine neue Welt mit ihren eigenen Regeln zu kreieren.