Into the groove - CTI

CTI

Plattenfirmen im Portrait

Wenige Plattenlabel waren so wegweisend wie das 1967 vom Produzenten Creed Taylor, ursprünglich als Unterlabel von Herp Albert's A&M Records gegründete, CTI Records. Creed Taylor, der davor Produzent für Verve und Gründer des Jazz-Labels Impulse! Records war, wird aus genau diesem Grund eingestellt.

Mit CTI Records und dem hauseigenen Sublabel Kudu, hat man den Sound des Jazz revolutioniert und einige der herausragendsten und stilprägendsten Alben in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts herausgebracht. Mit Toningenieur Rudy van Gelder, der sich davor um das Label Blue Note verdient gemacht hat, hat man den perfekten Sound sehr schnell gefunden.Das 1967 veröffentlichte "A day in the life" von Wes Montgomery ebnet den Weg des Labels, viele Künstler folgen.

Ab Anfang der 70er hatte CTI bereits einige Erfolge zu verzeichnen. Das Debüt Album von Eumir Deodato aus dem Jahre 1972 etwa schaffte es bis in die britischen und in die US-Charts und erzielte Millionenverkäufe.Künstler wie Idris Muhhamad, Grover Washington Jr., George Benson, Astrud Gilberto, Bob James oder Freddie Hubbard sind nur einige wenige klingende Namen im Universum des CTI Kataloges.

 CTIs Konzept war, modern produzierter zeitgenössischer Jazz mit Soul- und Funk-Elementen. Vorwürfe von Seiten der konservativen Jazz Szene wurden laut, das Label biedere sich an den Massengeschmack an. Zu glatt und perfekt seien die Produktionen. Doch die meisten sehen in genau dieser Perfektion eine Erweiterung des Jazz. Hauptaugenmerk liegt an den Arrangements, der Platz für Improvisation wurde reduziert. Tatsächlich aber veröffentlichten besonders George Benson, Freddie Hubbard und Stanley Turrentine auf CTI nicht nur einige ihrer erfolgreichsten, sondern auch bis heute von der Kritik am meisten gelobten Alben.

Der nächste Schritt, nämlich die Vorstellung Taylors von einem eigenen US-weiten Vertriebssystem für CTI Records schlug jedoch fehl und führte zum Ende der unabhängigen Produktion. Auch gingen viele der sehr erfolgreichen CTI (Haus-)Musiker zu anderen Label. Dennoch führte Taylor CTI Records weiter und Aufnahmen wurden bis in die 90er veröffentlicht.Für die Entwicklung der Jazz und Funk Musik Szene hat CTI Records einen hohen Stellenwert, denn viele Strömungen und Ideen konnten einzig und allein auf Grund des künstlerischen Weitblicks von Creed Taylor verwirklicht werden.

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